Vom Arbeitspferd der „Travelling People“ zum Rassepferd von heute
Durch den zweiten Weltkrieg und den Strukturwandel in der Landwirtschaft wurde auch diese Rasse, wie so viele andere Pferderassen, stark in ihrem Bestand gefährdet, so dass die bis dahin aufgebaute Zucht unterzugehen drohte. Zur Erhaltung dieser Zucht beschloss das irische Landwirtschaftsministerium die Gründung einen Zuchtbuches. Mit dieser Aufgabe wurde Mrs. Evely Flynn beauftragt. 1998 wurde von ihr die Irish Cob Society (ICS), die ursprünglich das Mutterzuchtbuch für die Rasse Irish Cob in Irland geführt hatte, gegründet.
Im Sommer 2005 hat das irische Landwirtschaftsministerium allerdings der Irish Cob Society die staatliche Anerkennung und damit auch die Berechtigung zur Führung des Mutterzuchtbuches entzogen. Seit Anfang 2006 wird offiziell in Deutschland das Mutterzuchtbuch der Rasse Irish Cob vom European Coloured Horses Association – Europäischer Scheckenzucht- Verband e.V. (Echa-ESV e.V.) geführt. Als Irish Cob dürfen nach wie vor nur diejenigen Tiere bezeichnet werden, die als Irish Cob anerkannt worden sind. Diese Anerkennung bekommen nur Tiere, die dem Rassestandard der Irish Cob entsprechen.



